Stieglitz
Carduelis carduelis
Jahresvogel12–13 cm
Stadt & GartenFeld & Wiese
Der Stieglitz, auch Distelfink genannt, holt mit seinem spitzen Schnabel Samen aus Disteln, Karden und Sonnenblumen. Im Herbst und Winter zieht er in kleinen Trupps umher und kommt gern an Futterstellen.
So erkennst du ihn
- Rote Gesichtsmaske, schwarz-weißer Kopf
- Breite, leuchtend gelbe Binde auf den schwarzen Flügeln
- Hell bräunlicher Rücken und weißer Bürzel
- Ruf
- helles, perlendes „stiglit“ und zwitschernder Gesang
- Wo zu finden
- Gärten, Parks, Brachen und Ortsränder mit Wildkräutern
- Größe
- 12 bis 13 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: September, Oktober, November.
Der Stieglitz ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im September, Oktober und November.
Lebensweise
Was frisst der Stieglitz?
Samen von Disteln, Karden, Löwenzahn und anderen Wildkräutern, die er mit dem spitzen Schnabel herausholt.
Gesang und Rufe
Ein helles, perlendes „stiglit“, dem er seinen Namen verdankt, und ein zwitschernder Gesang von Frühjahr bis Sommer.
Brutzeit und Nest
Baut ein Napfnest hoch in den äußeren Zweigen von Bäumen. Brutzeit Mai bis August, vier bis sechs Eier.
Gut zu wissen
Profitiert von wilden Ecken mit Disteln und Wildkräutern im Garten. Im Herbst und Winter streift er in kleinen Schwärmen umher.
So hilfst du ihm
Disteln, Karden und Sonnenblumen stehen lassen, bis sie verblüht sind. So findet er auch im Winter Samen.
Beobachtungstipp
Im Spätsommer an Distelfeldern, wo kleine Trupps an den Samenständen hängen.
Am Futterhaus
Der Stieglitz frisst gern geschälte Sonnenblumenkerne und Nigersaat, am Futterhaus und an Samenständen im Garten.
Nicht verwechseln mit dem Erlenzeisig
Der Erlenzeisig ist grünlich-gelb und hat kein rotes Gesicht.
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