Buchfink
Fringilla coelebs
Jahresvogel + Wintergast14–16 cm
WaldStadt & Garten
Der Buchfink ist einer der häufigsten Vögel Deutschlands. Im Winter bleiben vor allem die Männchen hier, viele Weibchen ziehen nach Südwesten, dafür kommen Buchfinken aus Skandinavien zu uns.
So erkennst du ihn
- Männchen mit blaugrauem Scheitel und rötlicher Brust
- Zwei breite weiße Flügelbinden
- Weibchen olivbraun, aber mit denselben weißen Flügelbinden
- Ruf
- schmetternder Gesang mit Endschnörkel, Ruf „pink-pink“
- Wo zu finden
- Wälder, Parks und Gärten in ganz Deutschland
- Größe
- 14 bis 16 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: März, April, Mai.
Der Buchfink ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im März, April und Mai.
Lebensweise
Was frisst der Buchfink?
Samen und Bucheckern, im Sommer Insekten und Raupen für die Jungen.
Gesang und Rufe
Ein schmetternder Gesang mit typischem Endschnörkel, von Februar bis Juli. Regional klingen die Strophen verschieden, Vogelkundler sprechen von Dialekten. Dazu ruft er „pink-pink“.
Brutzeit und Nest
Das Weibchen baut ein kunstvolles Napfnest aus Moos und Flechten in einer Astgabel. Brutzeit April bis Juni, meist vier bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Einer der häufigsten Vögel Deutschlands. Im Winter bleiben vor allem die Männchen hier, viele Weibchen ziehen nach Südwesten. Daher kommt der wissenschaftliche Name coelebs, „Junggeselle“.
So hilfst du ihm
Bäume und Sträucher mit Moos und Flechten im Garten lassen, die er für sein Nest braucht. Im Winter Sonnenblumenkerne auf den Boden streuen.
Beobachtungstipp
Im Frühjahr in jedem Park und Wald: einer der ersten Gesänge, die man sicher lernen kann.
Am Futterhaus
Der Buchfink frisst gern Sonnenblumenkerne und Körnermischung, meist am Boden unter dem Futterhaus.
Nicht verwechseln mit dem Bergfink
Der Bergfink hat eine orange Brust und einen weißen Bürzel, der im Flug auffällt.
Buchfink oder Bergfink? Alle Unterschiede · Bergfink im Porträt