Feldlerche
Foto: Daniel Pettersson · CC BY-SA 2.5 SE · Wikimedia Commons

Feldlerche

Alauda arvensis

Sommergast16–18 cm

Feld & Wiese

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Marie-Lan Taÿ Pamart · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC484052

Einer der ersten Rückkehrer im Februar. Das Männchen steigt singend senkrecht auf, bleibt hoch in der Luft stehen und singt oft mehrere Minuten ohne Pause. Durch die intensive Landwirtschaft ist sie selten geworden.

So erkennst du sie

  • Bräunlich gestreift, mit kurzer Haube, die sie aufstellen kann
  • Weiße Kanten an Schwanz und Flügelhinterrand
  • Singflug hoch über offenem Feld
Ruf
endlos trillernder, zwitschernder Gesang aus großer Höhe
Wo zu finden
Äcker, Wiesen und Heiden in ganz Deutschland
Größe
16 bis 18 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: Februar bis Oktober. Hauptzeit: März, April, Mai, Juni.

Bei uns anzutreffen: Februar bis Oktober. Besonders gut zu sehen im März, April, Mai und Juni.

Lebensweise

Was frisst die Feldlerche?

Im Sommer Insekten, Spinnen und Würmer, im Herbst und Winter Samen und Getreidekörner.

Gesang und Rufe

Ein minutenlanger, trillernder Gesang hoch am Himmel, während sie fast unsichtbar über dem Feld steht. Schon ab Februar zu hören.

Brutzeit und Nest

Brütet von April bis Juli in einer Bodenmulde auf Feldern und Wiesen, oft zweimal im Jahr mit drei bis fünf Eiern.

Gut zu wissen

Durch die intensive Landwirtschaft stark zurückgegangen. Die meisten überwintern in Südwesteuropa, in milden Wintern bleiben einige hier.

So hilfst du ihr

Im eigenen Umfeld lässt sich wenig tun, doch Lerchenfenster auf Äckern, also kleine unbestellte Flächen, helfen ihr sehr.

Beobachtungstipp

Ab Februar über weiten Feldern, einfach stehen bleiben und nach oben lauschen.

Wiesenpieper

Nicht verwechseln mit dem Wiesenpieper

Der Wiesenpieper ist kleiner und schlanker und hat keine Haube.

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