Kuckuck
Cuculus canorus
Sommergast32–34 cm
WaldFeld & WieseGewässer
Kommt im April aus Afrika zurück. Das Weibchen legt seine Eier in fremde Nester, etwa von Teichrohrsänger oder Bachstelze, und lässt die Jungen von den Wirtseltern aufziehen.
So erkennst du ihn
- Grau mit fein gebänderter heller Unterseite
- Langer Schwanz und spitze Flügel, wirkt im Flug wie ein Greifvogel
- Sitzt oft mit hängenden Flügeln auf Leitungen oder Ästen
- Ruf
- das bekannte „ku-kuck“ des Männchens, beim Weibchen ein kicherndes Trillern
- Wo zu finden
- Bundesweit in Auen, Mooren, Waldrändern und Schilfgebieten
- Größe
- 32 bis 34 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: April bis August. Hauptzeit: Mai, Juni.
Bei uns anzutreffen: April bis August. Besonders gut zu sehen im Mai und Juni.
Lebensweise
Was frisst der Kuckuck?
Behaarte Raupen, die andere Vögel meiden, dazu Käfer und andere Insekten.
Gesang und Rufe
Das bekannte „ku-kuck“ ruft nur das Männchen, meist von April bis Juni. Das Weibchen hat einen blubbernden Triller.
Brutzeit und Nest
Er brütet nicht selbst: Das Weibchen legt je ein Ei in fremde Nester, etwa von Teichrohrsänger, Bachstelze oder Heckenbraunelle. Das Kuckucksküken wirft die Eier seiner Wirtseltern aus dem Nest und wird allein großgezogen.
Gut zu wissen
Kommt Mitte April aus Afrika südlich der Sahara und zieht ab Juli wieder fort. Die Jungvögel finden den Weg ins Winterquartier ganz allein.
So hilfst du ihm
Strukturreiche Landschaften mit Schilf, Hecken und vielen Singvögeln erhalten, denn er braucht passende Wirtsvögel.
Beobachtungstipp
Im Mai an Waldrändern, Mooren und Schilfgebieten, frühmorgens seinem Ruf folgen.
Nicht verwechseln mit dem Sperber
Der Sperber hat einen kurzen Hakenschnabel und gelbe Augen.
Kuckuck oder Sperber? Alle Unterschiede · Sperber im Porträt