Kuckuck
Foto: Locaguapa · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Kuckuck

Cuculus canorus

Sommergast32–34 cm

WaldFeld & WieseGewässer

Ruf anhören · 18 sAufnahme: Benoît Van Hecke · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC541195

Kommt im April aus Afrika zurück. Das Weibchen legt seine Eier in fremde Nester, etwa von Teichrohrsänger oder Bachstelze, und lässt die Jungen von den Wirtseltern aufziehen.

So erkennst du ihn

  • Grau mit fein gebänderter heller Unterseite
  • Langer Schwanz und spitze Flügel, wirkt im Flug wie ein Greifvogel
  • Sitzt oft mit hängenden Flügeln auf Leitungen oder Ästen
Ruf
das bekannte „ku-kuck“ des Männchens, beim Weibchen ein kicherndes Trillern
Wo zu finden
Bundesweit in Auen, Mooren, Waldrändern und Schilfgebieten
Größe
32 bis 34 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: April bis August. Hauptzeit: Mai, Juni.

Bei uns anzutreffen: April bis August. Besonders gut zu sehen im Mai und Juni.

Lebensweise

Was frisst der Kuckuck?

Behaarte Raupen, die andere Vögel meiden, dazu Käfer und andere Insekten.

Gesang und Rufe

Das bekannte „ku-kuck“ ruft nur das Männchen, meist von April bis Juni. Das Weibchen hat einen blubbernden Triller.

Brutzeit und Nest

Er brütet nicht selbst: Das Weibchen legt je ein Ei in fremde Nester, etwa von Teichrohrsänger, Bachstelze oder Heckenbraunelle. Das Kuckucksküken wirft die Eier seiner Wirtseltern aus dem Nest und wird allein großgezogen.

Gut zu wissen

Kommt Mitte April aus Afrika südlich der Sahara und zieht ab Juli wieder fort. Die Jungvögel finden den Weg ins Winterquartier ganz allein.

So hilfst du ihm

Strukturreiche Landschaften mit Schilf, Hecken und vielen Singvögeln erhalten, denn er braucht passende Wirtsvögel.

Beobachtungstipp

Im Mai an Waldrändern, Mooren und Schilfgebieten, frühmorgens seinem Ruf folgen.

Sperber

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Der Sperber hat einen kurzen Hakenschnabel und gelbe Augen.

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