Ringeltaube
Columba palumbus
Jahresvogel + Durchzügler38–43 cm
Stadt & GartenFeld & WieseWald
Die Ringeltaube ist unsere größte Taube und hat sich vom scheuen Waldvogel zum Stadtbewohner entwickelt. Im Oktober ziehen große Schwärme aus Nord- und Osteuropa über Deutschland nach Südwesten.
So erkennst du sie
- Weißer Fleck an der Halsseite
- Breite weiße Binde auf dem Flügel, im Flug gut zu sehen
- Rosa getönte Brust, insgesamt größer als die Straßentaube
- Ruf
- dumpfes, fünfsilbiges Gurren „gu-guuh-gu, gu-gu“
- Wo zu finden
- Parks, Gärten, Felder und Wälder in ganz Deutschland
- Größe
- 38 bis 43 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober.
Die Ringeltaube ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober.
Lebensweise
Was frisst die Ringeltaube?
Samen, Getreide, Eicheln, Bucheckern, Klee und Blätter, im Winter auch Kohl.
Gesang und Rufe
Ein dumpfes, fünfsilbiges Gurren „gu-guuh-gu, gu-gu“. Beim Abflug klatschen die Flügel laut.
Brutzeit und Nest
Baut ein dünnes, oft durchscheinendes Reisignest in Bäumen. Mehrere Bruten von März bis Oktober mit meist zwei Eiern. Die Jungen bekommen anfangs Kropfmilch.
Gut zu wissen
Die größte heimische Taube. Im Herbst ziehen große Schwärme aus Nordosteuropa durch.
So hilfst du ihr
Sie kommt allein zurecht. Eine flache Tränke wird gern genutzt.
Beobachtungstipp
Im Frühjahr beim Balzflug: Sie steigt steil auf, klatscht und gleitet in einem Bogen zurück.
Am Futterhaus
Die Ringeltaube frisst gern Körner, am Boden unter dem Futterhaus.
Nicht verwechseln mit der Straßentaube
Straßentauben haben keinen weißen Halsfleck und keine weißen Flügelbinden, dafür oft zwei dunkle Binden.