Rotdrossel
Turdus iliacus
Wintergast20–22 cm
Stadt & GartenFeld & WieseWald
Kommt ab Oktober aus Skandinavien und bleibt bis zum Frühjahr. In klaren Herbstnächten ziehen Tausende über das Land, tagsüber plündern die Trupps Ebereschen, Weißdorn und andere Beerensträucher.
So erkennst du sie
- Cremeweißer Streif über dem Auge
- Rostrote Flanken unter dem Flügel
- Weiße Brust mit dunklen Strichflecken
- Ruf
- feines, gedehntes „ziieh“, nachts beim Überfliegen
- Wo zu finden
- Bundesweit an Beerensträuchern, Hecken, Wiesenrändern und in Parks
- Größe
- 20 bis 22 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Oktober bis April. Hauptzeit: Oktober, November, März.
Bei uns anzutreffen: Oktober bis April. Besonders gut zu sehen im Oktober, November und März.
Lebensweise
Was frisst die Rotdrossel?
Im Winter Beeren von Eberesche, Weißdorn und Stechpalme sowie Fallobst, bei offenem Boden auch Würmer und Insekten.
Gesang und Rufe
Im Winter vor allem das feine „ziieh“. Ihr Gesang, eine kurze, absinkende Strophe, ist bei uns nur selten im Frühjahr vor dem Abzug zu hören.
Brutzeit und Nest
Brütet in Skandinavien und Russland in Birken- und Nadelwäldern. Das Nest steht in Büschen, an Baumstümpfen oder am Boden.
Gut zu wissen
Zieht im Oktober nachts in großer Zahl über Deutschland, in klaren Nächten hört man dann ihr feines „ziieh“. Im Winter oft zusammen mit Wacholderdrosseln.
So hilfst du ihr
Beerensträucher wie Eberesche, Weißdorn und Stechpalme pflanzen und Fallobst liegen lassen.
Beobachtungstipp
In klaren Oktobernächten auf die Zugrufe achten, tagsüber an beerenreichen Hecken.
Am Futterhaus
Die Rotdrossel frisst gern Äpfel und Beeren, am Boden, vor allem bei Schnee.
Nicht verwechseln mit der Singdrossel
Die Singdrossel hat keinen hellen Streif über dem Auge.
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