Singdrossel
Turdus philomelos
Sommergast + Durchzügler20–23 cm
WaldStadt & Garten
Die Singdrossel wiederholt jede Strophe ihres Gesangs zwei- bis dreimal. Sie knackt Schneckenhäuser auf Steinen, ihrer „Drosselschmiede“. Die meisten ziehen im Herbst nach Südwesteuropa.
So erkennst du sie
- Brauner Rücken, heller Bauch mit dunklen Tropfenflecken
- Gelblich-beige Brust
- Kleiner als die Amsel
- Ruf
- laute Strophen, jede zwei- bis dreimal wiederholt; Ruf kurzes „zipp“
- Wo zu finden
- Wälder, Parks und Gärten mit Bäumen
- Größe
- 20 bis 23 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Februar bis November. Hauptzeit: März, April, Oktober.
Bei uns anzutreffen: Februar bis November. Besonders gut zu sehen im März, April und Oktober.
Lebensweise
Was frisst die Singdrossel?
Regenwürmer, Insekten und vor allem Schnecken, deren Gehäuse sie an einem Stein zerschlägt. Im Herbst Beeren.
Gesang und Rufe
Laute, klare Strophen, jede zwei- bis dreimal wiederholt, gern von hohen Baumspitzen, ab März bis Juli.
Brutzeit und Nest
Ihr Napfnest ist innen mit Lehm und Holzmulm glatt verputzt. Brutzeit März bis Juli, vier bis fünf blaue, schwarz gepunktete Eier.
Gut zu wissen
Kommt im März zurück und überwintert in Südwesteuropa. Einen Stein, an dem sie Schnecken aufschlägt, erkennt man an den Schalenresten drumherum.
So hilfst du ihr
Auf Schneckenkorn verzichten, denn sie frisst die Schnecken. Ein flacher Stein im Garten wird manchmal zur Drosselschmiede.
Beobachtungstipp
Im Frühjahr in der Dämmerung, wenn sie von einer Baumspitze ihre Strophen wiederholt.
Nicht verwechseln mit der Rotdrossel
Die Rotdrossel hat einen hellen Überaugenstreif und rotbraune Flanken.
Singdrossel oder Rotdrossel? Alle Unterschiede · Rotdrossel im Porträt