Mönchsgrasmücke
Sylvia atricapilla
Sommergast13–15 cm
WaldStadt & Garten
Die Mönchsgrasmücke gehört zu den häufigsten Singvögeln in Wäldern und Gärten. Ihr flötender Gesang ist im Frühling überall zu hören. Einige Vögel aus Mitteleuropa überwintern inzwischen in England statt am Mittelmeer.
So erkennst du sie
- Männchen mit glänzend schwarzer Kappe
- Weibchen und Junge mit rotbrauner Kappe
- Sonst schlicht grau und graubraun
- Ruf
- erst leises Schwätzen, dann laute, klare Flötentöne; Ruf hartes „tack“
- Wo zu finden
- Wälder, Parks und Gärten mit Gebüsch in ganz Deutschland
- Größe
- 13 bis 15 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: März bis Oktober. Hauptzeit: April, Mai.
Bei uns anzutreffen: März bis Oktober. Besonders gut zu sehen im April und Mai.
Lebensweise
Was frisst die Mönchsgrasmücke?
Insekten und Raupen, im Spätsommer und Herbst sehr viele Beeren, besonders Holunder.
Gesang und Rufe
Erst leises Schwätzen, dann laute, klare Flötentöne am Strophenende. Ihr Ruf ist ein hartes „tack“.
Brutzeit und Nest
Baut ein Napfnest in Sträuchern. Brutzeit April bis Juli, meist vier bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Eine der häufigsten Grasmücken. Sie überwintert im Mittelmeerraum, seit einigen Jahrzehnten aber immer öfter auch in Großbritannien.
So hilfst du ihr
Holunder, Efeu und andere Beerensträucher pflanzen, die ihr im Herbst Kraft für den Zug geben.
Beobachtungstipp
Im Mai in Parks und Gärten, im September an reifen Holunderbüschen.
Nicht verwechseln mit der Gartengrasmücke
Die Gartengrasmücke hat keine Kappe und ist ganz schlicht graubraun.