Mönchsgrasmücke
Foto: Alexis Lours · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Mönchsgrasmücke

Sylvia atricapilla

Sommergast13–15 cm

WaldStadt & Garten

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Jan Cibulka · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC484482

Die Mönchsgrasmücke gehört zu den häufigsten Singvögeln in Wäldern und Gärten. Ihr flötender Gesang ist im Frühling überall zu hören. Einige Vögel aus Mitteleuropa überwintern inzwischen in England statt am Mittelmeer.

So erkennst du sie

  • Männchen mit glänzend schwarzer Kappe
  • Weibchen und Junge mit rotbrauner Kappe
  • Sonst schlicht grau und graubraun
Ruf
erst leises Schwätzen, dann laute, klare Flötentöne; Ruf hartes „tack“
Wo zu finden
Wälder, Parks und Gärten mit Gebüsch in ganz Deutschland
Größe
13 bis 15 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: März bis Oktober. Hauptzeit: April, Mai.

Bei uns anzutreffen: März bis Oktober. Besonders gut zu sehen im April und Mai.

Lebensweise

Was frisst die Mönchsgrasmücke?

Insekten und Raupen, im Spätsommer und Herbst sehr viele Beeren, besonders Holunder.

Gesang und Rufe

Erst leises Schwätzen, dann laute, klare Flötentöne am Strophenende. Ihr Ruf ist ein hartes „tack“.

Brutzeit und Nest

Baut ein Napfnest in Sträuchern. Brutzeit April bis Juli, meist vier bis fünf Eier.

Gut zu wissen

Eine der häufigsten Grasmücken. Sie überwintert im Mittelmeerraum, seit einigen Jahrzehnten aber immer öfter auch in Großbritannien.

So hilfst du ihr

Holunder, Efeu und andere Beerensträucher pflanzen, die ihr im Herbst Kraft für den Zug geben.

Beobachtungstipp

Im Mai in Parks und Gärten, im September an reifen Holunderbüschen.

Gartengrasmücke

Nicht verwechseln mit der Gartengrasmücke

Die Gartengrasmücke hat keine Kappe und ist ganz schlicht graubraun.

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