Nachtigall
Foto: D2swirl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Nachtigall

Luscinia megarhynchos

Sommergast15–17 cm

Stadt & GartenWald

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Johan Hasselqvist · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC421220

Singt ab Mitte April laut und abwechslungsreich, auch nachts. Zu sehen ist sie selten, weil sie sich im dichten Gebüsch versteckt. Berlin gilt als Hauptstadt der Nachtigallen.

So erkennst du sie

  • Schlicht braun oben, hellgraue Unterseite
  • Rostroter Schwanz, besonders im Flug sichtbar
  • Große dunkle Augen mit hellem Augenring
Ruf
kraftvoller Gesang mit schluchzenden „lü-lü-lü“-Reihen und Crescendo
Wo zu finden
Dichte Gebüsche, Parks und Auwälder, vor allem in Ost- und Süddeutschland; im Nordwesten selten
Größe
15 bis 17 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: April bis August. Hauptzeit: April, Mai.

Bei uns anzutreffen: April bis August. Besonders gut zu sehen im April und Mai.

Lebensweise

Was frisst die Nachtigall?

Insekten, Würmer und Spinnen aus der Laubschicht am Boden, im Spätsommer auch Beeren.

Gesang und Rufe

Einer der berühmtesten Vogelgesänge: kraftvoll, mit schluchzenden „lü-lü-lü“-Reihen und anschwellenden Tönen. Sie singt vor allem von Ende April bis Juni, auch tagsüber.

Brutzeit und Nest

Brütet im Mai und Juni in dichtem Gebüsch nahe am Boden. Meist legt das Weibchen vier bis fünf Eier.

Gut zu wissen

Vor allem Männchen ohne Partnerin singen nachts. Sie kommt Mitte April aus Westafrika und zieht im August wieder fort. Berlin gilt als Hauptstadt der Nachtigallen.

So hilfst du ihr

Dichte, ungestörte Gebüsche mit Laubschicht am Boden erhalten, statt alles sauber zu räumen.

Beobachtungstipp

An milden Mainächten in Parks und Auwäldern, Berlin ist dafür bekannt.

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