Schwanzmeise
Aegithalos caudatus
Jahresvogel13–15 cm
WaldStadt & Garten
Der Körper der Schwanzmeise ist kaum größer als ein Daumen, mehr als die Hälfte ihrer Länge ist Schwanz. Im Winter ziehen Trupps von zehn bis zwanzig Vögeln durch die Gärten und übernachten eng aneinandergekuschelt.
So erkennst du sie
- Rundlicher Körper und sehr langer, schmaler Schwanz
- Schwarz, weiß und rosa gefärbt
- Winziger Schnabel
- Ruf
- feines „sri-sri-sri“ und schnarrendes „tserr“
- Wo zu finden
- Laubwälder, Parks und Gärten mit Hecken
- Größe
- 13 bis 15 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: November, Dezember, Januar, Februar.
Die Schwanzmeise ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im November, Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst die Schwanzmeise?
Kleine Insekten, deren Eier und Larven sowie Spinnen, im Winter auch Fett.
Gesang und Rufe
Feine „sri-sri-sri“-Rufe und ein schnarrendes „tserr“, mit denen der Trupp zusammenbleibt.
Brutzeit und Nest
Baut ein eiförmiges Kugelnest aus Moos, Spinnweben und Flechten, innen mit Hunderten Federn gepolstert. Brutzeit März bis Mai, meist acht bis zwölf Eier.
Gut zu wissen
Im Winter zieht sie in Trupps von zehn bis zwanzig Vögeln umher, die nachts dicht aneinandergedrängt schlafen. Paare ohne eigenen Bruterfolg helfen oft bei Verwandten mit, die Jungen zu füttern.
So hilfst du ihr
Dichte Sträucher und Bäume mit Flechten erhalten. Im Winter frisst sie gern an Fettfutter.
Beobachtungstipp
Im Winter, wenn ein Trupp lärmend durch die Hecke zieht und genauso schnell wieder verschwindet.
Am Futterhaus
Die Schwanzmeise frisst gern Fettfutter und Meisenknödel ohne Netz, am Fettfutter.
Nicht verwechseln mit der Blaumeise
Die Blaumeise hat eine blaue Kappe und einen gelben Bauch.
Schwanzmeise oder Blaumeise? Alle Unterschiede · Blaumeise im Porträt