Tannenmeise
Periparus ater
Jahresvogel10–12 cm
WaldGebirgeStadt & Garten
Die Tannenmeise lebt vor allem in Nadelwäldern und kommt im Winter auch in Gärten. Sie versteckt Samen als Vorrat in Rindenritzen und findet viele davon später wieder.
So erkennst du sie
- Schwarzer Kopf mit weißen Wangen und weißem Nackenfleck
- Graubrauner Rücken, zwei weiße Flügelbinden
- Kein Gelb, kein schwarzer Bauchstreif
- Ruf
- hohes, schnelles „sitüh-sitüh“
- Wo zu finden
- Nadel- und Mischwälder, im Winter auch Gärten
- Größe
- 10 bis 12 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar.
Die Tannenmeise ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober, November, Dezember und Januar.
Lebensweise
Was frisst die Tannenmeise?
Kleine Insekten und Spinnen aus Nadelbäumen, im Winter Samen von Fichten und Kiefern. Sie legt Vorräte an.
Gesang und Rufe
Ein hohes, schnelles „sitüh-sitüh“, das an eine kleine Kohlmeise erinnert.
Brutzeit und Nest
Höhlenbrüter, nutzt auch Erdlöcher und Mauerritzen. Brutzeit April bis Juni, meist sieben bis neun Eier.
Gut zu wissen
Die leichteste unserer Meisen. Lebt bevorzugt im Nadelwald, kommt im Winter aber auch in Gärten ans Futter und versteckt dort Kerne.
So hilfst du ihr
Nadelbäume im Garten erhalten und im Winter Sonnenblumenkerne anbieten.
Beobachtungstipp
Im Nadelwald oder am Futterhaus, wo sie blitzschnell einen Kern holt und wieder verschwindet.
Am Futterhaus
Die Tannenmeise frisst gern Sonnenblumenkerne und Fettfutter, am Futterhaus, holt Kerne einzeln und versteckt sie.
Nicht verwechseln mit der Kohlmeise
Die Kohlmeise ist größer und hat einen gelben Bauch mit schwarzem Längsstreif.
Tannenmeise oder Kohlmeise? Alle Unterschiede · Kohlmeise im Porträt