Tannenmeise
Foto: Marek Szczepanek · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Tannenmeise

Periparus ater

Jahresvogel10–12 cm

WaldGebirgeStadt & Garten

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Alexander Kürthy · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC108345

Die Tannenmeise lebt vor allem in Nadelwäldern und kommt im Winter auch in Gärten. Sie versteckt Samen als Vorrat in Rindenritzen und findet viele davon später wieder.

So erkennst du sie

  • Schwarzer Kopf mit weißen Wangen und weißem Nackenfleck
  • Graubrauner Rücken, zwei weiße Flügelbinden
  • Kein Gelb, kein schwarzer Bauchstreif
Ruf
hohes, schnelles „sitüh-sitüh“
Wo zu finden
Nadel- und Mischwälder, im Winter auch Gärten
Größe
10 bis 12 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar.

Die Tannenmeise ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Oktober, November, Dezember und Januar.

Lebensweise

Was frisst die Tannenmeise?

Kleine Insekten und Spinnen aus Nadelbäumen, im Winter Samen von Fichten und Kiefern. Sie legt Vorräte an.

Gesang und Rufe

Ein hohes, schnelles „sitüh-sitüh“, das an eine kleine Kohlmeise erinnert.

Brutzeit und Nest

Höhlenbrüter, nutzt auch Erdlöcher und Mauerritzen. Brutzeit April bis Juni, meist sieben bis neun Eier.

Gut zu wissen

Die leichteste unserer Meisen. Lebt bevorzugt im Nadelwald, kommt im Winter aber auch in Gärten ans Futter und versteckt dort Kerne.

So hilfst du ihr

Nadelbäume im Garten erhalten und im Winter Sonnenblumenkerne anbieten.

Beobachtungstipp

Im Nadelwald oder am Futterhaus, wo sie blitzschnell einen Kern holt und wieder verschwindet.

Am Futterhaus

Die Tannenmeise frisst gern Sonnenblumenkerne und Fettfutter, am Futterhaus, holt Kerne einzeln und versteckt sie.

Alle Wintervögel am Futterhaus und Zählhilfe

Kohlmeise

Nicht verwechseln mit der Kohlmeise

Die Kohlmeise ist größer und hat einen gelben Bauch mit schwarzem Längsstreif.

Tannenmeise oder Kohlmeise? Alle Unterschiede · Kohlmeise im Porträt

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