Kohlmeise
Parus major
Jahresvogel14–15 cm
Stadt & GartenWald
Häufigster Gast am Futterhaus und in Nistkästen. Schon ab Januar singt das Männchen sein lautes „zi-zi-bä“, das an eine Fahrradklingel erinnert.
So erkennst du sie
- Schwarzer Kopf mit weißen Wangen
- Gelber Bauch mit schwarzem Längsstreif
- Grünlicher Rücken, größer als die Blaumeise
- Ruf
- „zi-zi-bä“ und viele andere Rufe
- Wo zu finden
- Gärten, Parks und Wälder in ganz Deutschland
- Größe
- 14 bis 15 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Januar, Februar, März, April.
Die Kohlmeise ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Januar, Februar, März und April.
Lebensweise
Was frisst die Kohlmeise?
Im Sommer Raupen und andere Insekten, ein Brutpaar verfüttert davon viele Tausend. Im Winter Sämereien, Nüsse und Fett.
Gesang und Rufe
Das bekannte „zi-zi-bä“ ist schon ab Januar zu hören. Daneben hat sie ein riesiges Repertoire an Rufen, mit dem sie viele Vogelkenner verwirrt.
Brutzeit und Nest
Höhlenbrüter in Baumhöhlen und Nistkästen mit 32 Millimeter Einflugloch. Brutzeit April bis Juni, meist sechs bis zehn Eier, oft folgt eine zweite Brut.
Gut zu wissen
Der häufigste Gast in Nistkästen und am Futterhaus. Sehr neugierig und lernfähig, sie entdeckt neue Futterquellen schnell.
So hilfst du ihr
Nistkästen mit 32 Millimeter Einflugloch aufhängen, im Winter Sonnenblumenkerne und Meisenknödel ohne Netz anbieten.
Beobachtungstipp
Am Futterhaus im Winter, wo sie oft als erste kommt und andere Meisen anführt.
Am Futterhaus
Die Kohlmeise frisst gern Sonnenblumenkerne, Meisenknödel ohne Netz und Erdnüsse, am Futterhaus und am Fettfutter.
Nicht verwechseln mit der Tannenmeise
Die Tannenmeise ist kleiner und hat kein Gelb.
Kohlmeise oder Tannenmeise? Alle Unterschiede · Tannenmeise im Porträt