Grünfink
Chloris chloris
Jahresvogel15–16 cm
Stadt & Garten
Mit seinem dicken Schnabel knackt der Grünfink mühelos Sonnenblumenkerne. Seit 2009 ist er deutlich seltener geworden, weil sich an Futterstellen ein Parasit (Trichomonaden) ausbreitet.
So erkennst du ihn
- Olivgrünes Gefieder, Männchen kräftiger gefärbt
- Leuchtend gelbe Streifen am Flügel und an den Schwanzseiten
- Kräftiger, heller Kegelschnabel
- Ruf
- gedehntes, nasales „dschuiii“ und klingelnde Triller
- Wo zu finden
- Gärten, Parks und Siedlungsränder
- Größe
- 15 bis 16 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Dezember, Januar, Februar, März.
Der Grünfink ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Dezember, Januar, Februar und März.
Lebensweise
Was frisst der Grünfink?
Größere Samen und Kerne, Hagebutten und Knospen. Sonnenblumenkerne mag er besonders.
Gesang und Rufe
Ein gedehntes, nasales „dschuiii“ und klingelnde Triller, oft im fledermausartigen Singflug.
Brutzeit und Nest
Brütet in dichten Sträuchern und Nadelbäumen, oft in kleinen Gruppen. Brutzeit April bis Juli, vier bis sechs Eier.
Gut zu wissen
Sein Bestand ist durch Trichomonaden stark zurückgegangen, eine Infektion, die sich an Futter- und Wasserstellen überträgt. Saubere Futterhäuser und Tränken sind deshalb wichtig.
So hilfst du ihm
Futterhäuser und Tränken regelmäßig reinigen. Bei kranken Vögeln am Futterplatz die Fütterung für einige Wochen unterbrechen.
Beobachtungstipp
Am Futterhaus, wo er sich gern lange auf einem Platz niederlässt und Kerne knackt.
Am Futterhaus
Der Grünfink frisst gern Sonnenblumenkerne, Hanf und Körnermischung, am Futterhaus. Futterstelle täglich säubern, damit sich keine Krankheiten ausbreiten.
Nicht verwechseln mit dem Erlenzeisig
Der Erlenzeisig ist deutlich kleiner und hat einen spitzen, feinen Schnabel.
Grünfink oder Erlenzeisig? Alle Unterschiede · Erlenzeisig im Porträt