Heckenbraunelle
Prunella modularis
Jahresvogel13–15 cm
Stadt & GartenWald
Die Heckenbraunelle wird oft für einen Spatz gehalten. Sie sucht meist allein unter Hecken nach Futter und bewegt sich dabei geduckt und ruckartig. Ihr Gesang ist ein hastiges, hohes Zwitschern.
So erkennst du sie
- Kopf und Brust schiefergrau
- Rücken braun mit dunklen Streifen
- Dünner, spitzer Schnabel statt dickem Körnerfresser-Schnabel
- Ruf
- hohes, hastiges Zwitschern; Ruf ein feines „tiih“
- Wo zu finden
- Gärten, Parks, Hecken und Waldränder
- Größe
- 13 bis 15 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: März, April.
Die Heckenbraunelle ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im März und April.
Lebensweise
Was frisst die Heckenbraunelle?
Kleine Insekten und Spinnen, im Winter feine Sämereien, die sie am Boden aufpickt.
Gesang und Rufe
Ein hohes, hastiges Zwitschern, oft von der Spitze eines Strauchs. Sie singt schon ab Februar.
Brutzeit und Nest
Das Nest liegt gut versteckt in dichten Hecken und jungen Nadelbäumen. Brutzeit April bis Juli, vier bis fünf himmelblaue Eier.
Gut zu wissen
Sehr unauffällig, aber mit ungewöhnlichem Familienleben: Oft teilen sich zwei Männchen ein Weibchen und füttern gemeinsam. Häufiger Wirt des Kuckucks.
So hilfst du ihr
Dichte Hecken und junge Nadelbäume erhalten. Im Winter feine Sämereien auf den Boden streuen.
Beobachtungstipp
Unter dem Futterhaus, wo sie am Boden nach herabgefallenen Körnern sucht.
Am Futterhaus
Die Heckenbraunelle frisst gern Haferflocken und feine Körner, am Boden unter dem Futterhaus.
Nicht verwechseln mit dem Haussperling
Spatzen haben einen dicken, kegelförmigen Schnabel, die Heckenbraunelle einen feinen, spitzen.
Heckenbraunelle oder Haussperling? Alle Unterschiede · Haussperling im Porträt