Haussperling
Foto: Rhododendrites · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Haussperling

Passer domesticus

Jahresvogel14–16 cm

Stadt & Garten

Ruf anhören · 11 sAufnahme: Jonathon Jongsma · CC BY-SA 3.0, xeno-canto XC86749

Lebt fast immer in der Nähe von Menschen und brütet in Mauerlücken und unter Dächern. Spatzen sind gesellig, baden gern im Staub und tschilpen laut in Hecken. In vielen Städten ist er seltener geworden.

So erkennst du ihn

  • Männchen mit grauem Scheitel und schwarzem Latz
  • Kastanienbraune Kopfseiten und gestreifter brauner Rücken
  • Weibchen schlicht graubraun mit hellem Augenstreif
Ruf
lautes „tschilp“, oft im Chor
Wo zu finden
Dörfer, Städte, Bauernhöfe und Gärten in ganz Deutschland
Größe
14 bis 16 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: März, April, Mai, Juni.

Der Haussperling ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im März, April, Mai und Juni.

Lebensweise

Was frisst der Haussperling?

Sämereien, Getreide und Brotkrumen, die Jungen werden mit Insekten gefüttert.

Gesang und Rufe

Ein lautes „tschilp“, oft im Chor aus Hecken. Mehrere Männchen umwerben im Frühjahr hüpfend ein Weibchen.

Brutzeit und Nest

Brütet gesellig in Nischen an Gebäuden, unter Dachziegeln und in Nistkästen. Mehrere Bruten von April bis August mit vier bis sechs Eiern.

Gut zu wissen

Lebt seit Jahrtausenden in der Nähe des Menschen und nimmt gern gemeinsame Staub- und Wasserbäder. In vielen Städten ist er seltener geworden, weil Nischen an Häusern und Insekten fehlen.

So hilfst du ihm

Nischen am Haus erhalten, Sperlingskoloniekästen aufhängen und dichte Hecken pflanzen. Ein Sandbad im Beet wird gern genutzt.

Beobachtungstipp

Ganzjährig in Hecken an Häusern, im Frühjahr bei der lärmenden Gruppenbalz.

Am Futterhaus

Der Haussperling frisst gern Körnermischung und Sonnenblumenkerne, am Futterhaus, meist in Gruppen.

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Feldsperling

Nicht verwechseln mit dem Feldsperling

Der Feldsperling hat einen ganz braunen Scheitel.

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