Hausrotschwanz
Phoenicurus ochruros
Sommergast13–15 cm
Stadt & GartenGebirge
Ursprünglich ein Felsenbewohner, lebt der Hausrotschwanz heute an Gebäuden, in Dörfern und Städten. Sein kratzender Gesang ist oft schon vor Sonnenaufgang zu hören. Ein Teil überwintert in milden Wintern bei uns.
So erkennst du ihn
- Männchen rußschwarz-grau mit weißem Flügelfleck
- Weibchen einfarbig graubraun
- Rostroter Schwanz, der oft zittert
- Ruf
- kurzer Gesang mit knirschendem, kratzendem Mittelteil; Ruf „fiid tek-tek“
- Wo zu finden
- Gebäude, Dächer, Bahnanlagen und Steinbrüche
- Größe
- 13 bis 15 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: März bis November. Hauptzeit: April, Mai.
Bei uns anzutreffen: März bis November. Besonders gut zu sehen im April und Mai.
Lebensweise
Was frisst der Hausrotschwanz?
Insekten und Spinnen, die er von Dächern und Mauern aus anfliegt, im Herbst auch Beeren.
Gesang und Rufe
Ein kurzer Gesang mit knirschendem, kratzendem Mittelteil, oft schon eine Stunde vor Sonnenaufgang. Sein Ruf klingt wie „fiid tek-tek“.
Brutzeit und Nest
Ursprünglich ein Felsbrüter, heute in Nischen an Gebäuden, in Scheunen und Halbhöhlen. Zwei Bruten von April bis Juli mit vier bis sechs Eiern.
Gut zu wissen
Singt schon lange vor Sonnenaufgang von Dachfirsten. Kommt im März und bleibt bis Oktober, einzelne überwintern.
So hilfst du ihm
Halbhöhlen-Nistkästen an Hauswänden und Schuppen aufhängen.
Beobachtungstipp
Im Frühjahr frühmorgens auf Dachfirsten, wenn er als einer der ersten Vögel singt.
Nicht verwechseln mit dem Gartenrotschwanz
Das Gartenrotschwanz-Männchen hat eine orangerote Brust und eine weiße Stirn.